Die Räuber


Schauspiel von Friedrich Schiller

Die Uraufführung 1782 war ein kulturelles Großereignis am noch jungen Nationaltheater in Mannheim. Der Höhepunkt des „Sturm und Drang“ wurde zum Erweckungserlebnis für die Einen und zum Skandal für die Anderen. In kürzester Zeit wurde das Stück europaweit gedruckt, bearbeitet und gespielt. „Die Räuber“ sind einer der wichtigsten literarischen Vorboten der nahenden Revolutionen in Europa, nur folgerichtig, dass das Motto des Stücks „in tyrannos“ (Gegen die Tyrannen) lautet. Die beiden ungleichen Brüder Karl und Franz Moor, die miteinander um die Liebe ihres Vaters streiten, streben mit unterschiedlichen Mitteln dem gleichen Ziel zu, frei von den durch Tradition, Gesellschaft und Familie aufgestellten Grenzen, ihr eigenes Leben zu führen. Friedrich Schillers „Die Räuber“ besitzt eine Modernität, die ungeachtet aller historischen Unterschiede ungebrochen auch heute noch spürbar ist. Der ungehemmte und unbezähmbare Freiheitsdrang und die Absage an alle Regeln machen das Stück zu einem prophetischen Manifest für all die, die Gesellschaft verändern und gestalten wollen.

Regie: Volker Lösch

Starts
3/12/2010 @ 7:30
Ends
3/12/2010
Location
Theater am Goetheplatz
Goetheplatz 1-3
Bremen, HB 28203

Schauspiel von Friedrich Schiller

Die Uraufführung 1782 war ein kulturelles Großereignis am noch jungen Nationaltheater in Mannheim. Der Höhepunkt des „Sturm und Drang“ wurde zum Erweckungserlebnis für die Einen und zum Skandal für die Anderen. In kürzester Zeit wurde das Stück europaweit gedruckt, bearbeitet und gespielt. „Die Räuber“ sind einer der wichtigsten literarischen Vorboten der nahenden Revolutionen in Europa, nur folgerichtig, dass das Motto des Stücks „in tyrannos“ (Gegen die Tyrannen) lautet. Die beiden ungleichen Brüder Karl und Franz Moor, die miteinander um die Liebe ihres Vaters streiten, streben mit unterschiedlichen Mitteln dem gleichen Ziel zu, frei von den durch Tradition, Gesellschaft und Familie aufgestellten Grenzen, ihr eigenes Leben zu führen. Friedrich Schillers „Die Räuber“ besitzt eine Modernität, die ungeachtet aller historischen Unterschiede ungebrochen auch heute noch spürbar ist. Der ungehemmte und unbezähmbare Freiheitsdrang und die Absage an alle Regeln machen das Stück zu einem prophetischen Manifest für all die, die Gesellschaft verändern und gestalten wollen.

Regie: Volker Lösch

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